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   Internes Archiv


[Know Hope] Omer Shamir

Kasseler DOKFEST (20.11.2025)

 

Der Street-Art Künstler »Know Hope« wird als israelischer Banksy gehandelt. Doch er selbst legt keinen Wert auf die Inszenierung von einem Mythos: So setzt sich Addam Yekutieli ganz offen vor die Kamera und reflektiert seine persönliche Motivation für einen gesellschaftlichen Raum als Echokammer des Schmerzes.  Filmkritik >>>



[Coexistence, My Ass!] Amber Fares

DOK Leipzig (01.11.2025)

 

Noam Shuster Eliassi wächst in einem progressiven, linken Dorf auf, in dem eine Koexistenz zwischen jüdischen und arabischen Menschen erprobt wird. Nicht nur diese Lebenserfahrung bringt die israelische Comedian und Aktivistin mit einem Stipendium für Friedensarbeit bis nach Harvard. Filmkritik >>>



[The Red Moon Eclipse] Caroline Guimbal

DOK Leipzig (29.10.2025)

 

Die Filmemacherin teilt eine Poesie der Erinnerungen: Mit dem Ausblick auf den Tod ihrer Mutter, aber auch auf das neue, wachsendes Leben in ihr, sortiert sie die emotionalen Fluchtversuche vor den patriarchalischen Strukturen. Dabei ebnet immer wieder die tiefe Verbundenheit zur Natur.  Filmkritik >>>



[A Jewish Problem] Ron Rothschild

DOK Leipzig (28.10.2025)

 

Der Dokumentarfilm fokussiert ein ebenso stoisches wie menschliches Dreierlei: Die Geschichte der Großmutter, die als Kind von Deutschland nach Israel fliehen musste, ´die jahrelangen Armeeerfahrungen einer ganzen Familie sowie die kritischen Blicke (von Berlin aus), auf die aktuellen Umstände.  Filmkritik >>>



[Friendly Fire] Klaus Fried & Julia Albrecht

DOK.fest München (18.05.2025)

 

Als Dichter Erich Fried 1988 stirbt, ist sein Sohn Klaus 19 Jahre alt. Er wird Filmemacher und erforscht nicht nur die Familienstrukturen und das bewegte Leben des Vaters, sondern reflektiert auch im Schutz von dessen Ansichten – als bekennender Linker und Antizionist – äußerst kritisch die politische Lage in Israel. Filmkritik >>>



[Der Helsinki Effekt] Arthur Franck

DOK.fest München (15.05.2025)

 

Ab 1973 treffen sich in Helsinki 27 kapitalistische und 8 sozialistische Staaten zur KSZE-Konferenz, um über die Sicherheit in Europa zu diskutieren. Der Filmemacher spricht mit Leonid Brezhnev und Henry Kissinger via KI und reflektiert dabei ironisch-experimentell über die großen Auswirkungen kleiner Handlungen. Filmkritik >>>



[Soldaten des Lichts] Julian Vogel, Johannes Büttner

DOK.fest München (16.05.2025)

 

Der Dokumentarfilm handelt von der Gruppierung „Königreich Deutschland“ (KRD), die erst am 14. Mai 2025 von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verboten worden ist. Dabei tun sich wahrlich Abgründe auf, rund um den in Frankfurt am Main beheimateten „Mr. Raw“ und den „Soldaten des Lichts“. Filmkritik >>>



[Nijolé] von Sandro Bozzolo

goEast (26.04.2025)

 

Antanas Mockus Šivickas – Philosoph und ehemaliger Bürgermeister von Bogotá (Kolumbien) – erzählt das Leben seiner Mutter, der litauischen Künstlerin Nijolė mit sanften Hinweisen auf den Zweiten Weltkrieg, den sie in Deutschland verbracht hat, bevor sie auswanderte. Ein zartes Porträt über die Rolle der Frau. Filmkritik >>>



[Houses] von Veronica Nicole Tetelbaum

Lichter Filmfest (24.04.2025)

 

In dem Spielfilm flieht die non-binäre Sasha in und aus Erinnerungen. In heterotopischen Spiegeln finden nicht nur Dialoge mit dem jüngeren Ich, der längst verstorbenen Großmutter und dem geliebten Hund, sondern auch mit noch lebenden Personen in familiärer Sprachlosigkeit und entfremdeter Wut statt. Filmkritik >>>



[The Brutalist] von Brady Corbet

Oscars (28.02.2025)

 

László Tóth, ein jüdischer Architekt, flieht im Zweiten Weltkrieg in die USA, baut sich dort mit Hilfe ihm Wohlgesinnter ein neues Leben auf, bis er mit seiner Frau und seiner Nichte wieder vereint ist. Es wird nie über die Vergangenheit gesprochen. Ein neuer Film im alten Muster über Abhängigkeit und Ausnutzung. Filmkritik >>>



[Holding Liat] von Brandon Kramer

Berlinale (22.02.2025)

 

Yehuda Beinin und seine Frau bekommen im Oktober 2023 die Nachricht, dass ihre Tochter Liat und der Schwiegersohn Aviv nach dem Überfall der Hamas vermisst werden. Die Dokumentation begleitet emphatisch und ehrlich die unterschiedlichen Standpunkte innerhalb der Familie. Filmkritik >>>



[Ich will alles. Hildegard Knef] von Luzia Schmid

Berlinale (21.02.2025)

 

Eine Frau, die sich durch den Zweiten Weltkrieg kämpft, die zu einem Nachkriegsstar und zur Sünderin wird: mit einer Nacktszene, die einschlägt wie eine Bombe. Sie schreibt Chansons und Bücher. Das Biopic gibt einen kleinen Einblick in eine große weibliche Präsenz aus der Zeit des deutschen Wiederaufbaus. Filmkritik >>>



[Primitive Diversity] von Alexander Kluge

Internationales Film Festival Rotterdam (15.02.2025)

 

Die Ikone des Neuen Deutschen Films lässt erneut K.I.-Dynamiken wie in Comic Miniatures generieren und setzt diese in Verbindungen mit real gefilmten Fragmenten. Muss wegen fehlender Menschlichkeit auf die Barrikaden gegangen werden, oder ist es ein wegweisendes Verweben von Möglichkeiten? Filmkritik >>>



[Rote Sterne überm Feld] von Laura Laabs

Max-Ophüls-Preis (29.01.2025)

 

In dem verwobenen Spielfilm geht es um die RAF, geht es um Goethes Erlkönig, geht es um die Geschichte der DDR, geht es um die Erzählung von Don Quijote, geht es um Maus – Die Geschichte eines Überlebenden. Die neue ästhetische Linke rast mit scharfsinniger Energie durch alle Zeiten und Genre. Filmkritik >>>



[Der Tod ist ein Arschloch] von Michael Schwarz

Max-Ophüls-Preis (28.01.2025)

 

Ruhig beobachtet der Dokumentarfilm den Bestatter, Autor und Podcaster Eric Wrede mit seinem Team. Dem täglichen Sterben – welches nicht so alltäglich im Bewusstsein der meisten Menschen vorhanden ist – stehen sie den Menschen zur Seite: Hören zu, begleiten und unterstützen da, wo es gebraucht wird. Filmkritik >>>



 ⇩   Externes Archiv (kino-zeit)


Alexander Kluges poetisches Pluriversum

kino-zeit.de (11.11.2025)

Under Pressure: Das Transit Filmfest 2025

kino-zeit.de (03.11.2025)


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