⇩   Internes Archiv – Filmkritiken


[The Painted Bird] von Václav Marhoul

Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg (20.08.2021)

 

Hart muss der kleine Junge bei fremden Menschen um eine Aufenthaltserlaubnis im Leben arbeiten. Selbst den Nationalsozialisten läuft er in die Arme: Auch hier wird er schnell als Jude, — als “Dog's blood” — definiert. Brutales, makabres und emotional aufwühlendes filmisches Epos. Filmkritik >>>



[Mary Bauermeister] von Carmen Belaschk

DOK.fest München (23.05.2021)

 

Mary Bauermeister hat New York als zweite Heimat gefunden, ist für eine turbulente Beziehung mit Karlheinz Stockhausen wieder nach Deutschland zurück, hat vier Kinder ein Leben geschenkt, Esoterik, Ackerbau und Viehzucht betrieben – ein ausgefülltes Künstlerleben mit Höhen und Tiefen. Filmkritik >>>



[Bad Nazi. Good Nazi] von Chanoch Ze'evi

DOK.fest München (20.05.2021)

 

Wilm Hosenfeld diente anfangs begeistert unter den Nationalsozialisten. Doch dann erlebte er die Abgründe, begann exzessiv Tagebuch zu schreiben und jüdische Gefangene zu retten. Kontrovers diskutieren die Generationen, ob sie ihm ein Denkmal setzen dürfen oder nicht. Filmkritik >>>



[The Case You] von Alison Kuhn

DOK.fest München (12.05.2021)

 

Eine Nachbesprechung im Stil eines Castings über ein reales Casting, indem alle fünf Frauen (inklusive der Regisseurin) involviert waren. Die damals noch minderjährigen Schauspielerinnen werden in mehr als unangenehme Situationen gebracht. Filmkritik >>>



[Eyimofe] von Arie Esiri & Chuko Esiri

Lichter Filmfest Frankfurt International (06.05.2021)

 

Kabel und lose Drähte: Ein älterer Mann versucht das gelbe, grüne und schwarze Durcheinander zu entwirren. Unterdessen ist eine junge Frau am gleichen Ort mit ihrer kleinen, schwangeren Schwester auf sich alleine gestellt. Beide verbindet der Wunsch, woanders zu sein.  Filmkritik >>>



[Street Line] von Justin Peach & Lisa Engelbach

Lichter Filmfest Frankfurt International (02.05.2021)

 

Schon einmal waren die beiden Filmemacher*innen in Nepal und dokumentierten den Alltag von Straßenjungen. Dabei lernten sie den 11-jährigen Sono kennen. Zehn Jahre später kehren sie nun zurück und werfen einen Blick auf die aktuellen Lebensumstände.  Filmkritik >>>



[There is no Evil] von Mohammad Rasoulof

Lichter Filmfest Frankfurt International (30.04.2021)

 

Ein Soldat legt verzweifelt die Hände vors Gesicht. Auch wenn es für ihn falsch ist: Er hat seine Befehle und einen Job zu erfüllen. Denn ohne geleistete Wehrpflicht bekommt er keinen Führerschein, kein Geschäft, keine Familie und kein Leben im Iran.  Filmkritik >>>



[Quo vadis, Aida?] von Jasmila Zbanic

goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films (23.04.2021)

 

Serbische Truppen dringen in die muslimische Schutzzone Srebrenica ein, die von niederländischen UN-Blauhelm-Soldaten gesichert wird. Hastig versucht Lehrerin Aida zwischen ihren Landsleuten zu vermitteln und ihre Familie zu beschützen.  Filmkritik >>>



[Landscapes of Resistance] von Marta Popivoda

goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films (26.04.2021)

 

In poetischen und biografischen Zügen erzählt Sonja ihre Lebensgeschichte: Mit anderen Frauen wurde die serbische Partisanin gefangen genommen und in ein Lager gebracht. Niemand von ihnen wusste da mit dem Namen Auschwitz etwas anzufangen.  Filmkritik >>>



[Yellow Cat] von Adilkhan Yerzhanov

goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films (20.04.2021)

 

Typischer Western style – und doch anders: Während Kermek allen seine schauspielerischen Fähigkeiten anpreist und von einem eigenen Kino träumt, greift die Realität immer wieder hart ein und stellt den Sinn der Systeme ad absurdum.  Filmkritik >>>



[Mein Vietnam] von Thi Hien Mai und Tim Ellrich

Max-Ophüls-Preis (18.01.2021)

 

Der Dokumentarfilm begleitet die Eltern der Regisseurin Thi Hien Mai im Zeitraum von drei Jahren und zeigt, wie sie versuchen, die Verbindung nach Hause mit einem exzessiven Gebrauch der neuen Medien aufrechtzuerhalten. Filmkritik >>>



[A Black Jesus] von Luca Lucchesi

Max-Ophüls-Preis (17.01.2021)

 

In Siculiana sind die Menschen gastfreundlich. Niemand würde sagen, das ist „deins“ und das „meins“, sondern alles ist „unseres“. Aber „unseres“, das inkludiert nicht unbedingt Fremde ... Kritisch setzt sich der Dokumentarfilm mit der Absurdität von Nächstenliebe auseinander. Filmkritik >>>



 ⇩   Externes Archiv – TV-Kritiken